Aktuelle Pressemitteilungen
... 08.11.2011: „Möglichkeiten und Grenzen der Rückfallvermeidung im Umgang mit extrem gewalttätigen Straftätern –
NEUSTART Fachveranstaltung am 15.11.2011 im Landgericht Freiburg“ Pressemitteilung
Freiburg. 08. November 2011 – Der Umgang mit Sexual- und Gewaltstraftätern, die eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit aufweisen, konfrontiert die Bewährungshilfe mit großen Anforderungen, wie u.a. die öffentliche Diskussion erkennen lässt, die seit Beschluss des Europäischen Gerichtshofs für Menschrechte (EGMR), vormals sicherungsverwahrte Straftäter freizulassen, geführt wird. Die entstandene Debatte abstrahiert jedoch weitgehend davon, dass – parallel zu den im Sommer 2010 entlassenen sieben Sicherungsverwahrten – allein im Einzugsbereich der NEUSTART Einrichtung Freiburg über 230 Klienten betreut werden, die unter Führungsaufsicht stehen und teilweise ähnlich gravierende Problemlagen aufweisen wie jene Personen, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen wurden. (…)
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... 03.11.2011: „Mediation – ein unverzichtbares Element des modernen Strafrechts – NEUSTART Fachveranstaltung am 17. November 2011“ Pressemitteilung
Stuttgart, 03. November 2011 – Ungeachtet der längst erwiesenen Relevanz des Täter-Opfer-Ausgleichs, wird das Potenzial geeigneter Fälle in Baden-Württemberg bislang zu wenig erkannt und genützt. So wurden im vergangenen Jahr nur ca. 1 150 Fälle, für die das allgemeine Strafrecht zur Anwendung kommt, einem Täter-Opfer-Ausgleich zugewiesen: eine im internationalen Vergleich eher bescheidene Bilanz. NEUSTART plant einen forcierten Ausbau dieser lang unterschätzten Dienstleistung, der das zentrale Augenmerk einer Fachveranstaltung am 17. November 2011 im Stuttgarter Lindenmuseum gilt. (…)
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... 27.09.2011: „Junge Straftäter in der Bewährungshilfe –
kriminelle Karrieren verhindern“ Pressemitteilung
Stuttgart, 27. September 2011 – Körperverletzungen, Eigentums- und Vermögensdelikte führen häufig dazu, dass nach Jugendstrafrecht verurteilte Straftäter der Bewährungshilfe unterstellt werden.
Im Vergleich zu anderen Deliktgruppen – wie Straßenverkehrsdelikte, Sachbeschädigung oder Sexualstraftaten – bilden sie mit nahezu 60 Prozent den häufigsten Anlass, dass Jugendliche (14-17 Jahre) und Heranwachsende (18-20 Jahre) eine Freiheitsstrafe auf Bewährung erhalten, d.h. vornehmlich im Kontext dieser Straftaten kommt es in der Bewährungshilfe darauf an, ein geeignetes Repertoire wirksamer Maßnahmen anzubieten, um Rückfallkriminalität mittel- und langfristig zu vermeiden. Die Anzahl junger Straftäter in der Bewährungshilfe ist abnehmend: Seit 2010 ging sie von 5 633 auf 5 167 zurück. (…)
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