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Tipps für heikle Situationen

Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger beschuldigt oder verurteilt wird, etwas Verbotenes gemacht zu haben, finden Sie hier viele Informationen und Antworten. Auch wenn Sie gerade aus dem Gefängnis kommen, finden Sie hier Informationen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Die NEUSTART Online-Beratung hilft Ihnen. Sie beantwortet Ihre Fragen mit einem E-Mail. Füllen Sie bitte das Kontakt-Formular aus und schreiben Sie Ihre Frage in die Nachricht. Schreiben Sie auch dazu, in welchem Ort und Bundesland Sie wohnen. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen dazuschreiben. Wir antworten auch auf anonyme Anfragen.

Leichter Lesen

So können Sie mit Gewalt umgehen

 

Es kann allen Menschen passieren, dass ihnen jemand wehtut. Wenn das passiert, dann sind sie ein Opfer von Gewalt. Opfer von Gewalt bekommen oft zu wenig Hilfe von ihren Freundinnen, Freunden und ihrer Familie. Falls Sie selbst Opfer von Gewalt sind, finden Sie hier Hilfe:

 

  • Notruf für Opfer: 0800 112 112
  • Weitere Hilfe finden Sie hier

 

Sie können aber auch unserer Online-Beratung schreiben.

So fühlen sich Opfer von Gewalt, wenn ihnen jemand wehtut

Während Ihnen jemand wehtut, fühlen Sie sich komisch. Vielleicht fühlen Sie sich ganz anders als sonst.

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So fühlen sich Opfer von Gewalt, nachdem ihnen jemand wehgetan hat

Opfer von Gewalt haben oft einen Schock. Das heißt, sie sind aufgeregt, verwirrt, traurig, wütend oder fühlen sich wie betäubt.

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Sie können wieder ein normales Leben haben

Manchmal dauert es länger, bis man sich wieder erholt hat. In der ersten Zeit nach dem Erlebnis fühlen sich Opfer ganz anders als früher.

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Opfer von Gewalt haben oft ein psychisches Trauma

Ein psychisches Trauma ist eine Verletzung der Seele. Eine Verletzung der Seele braucht Zeit zum Heilen.

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Sie sind nicht schuld an dem, was Ihnen passiert ist

Manche Opfer glauben, sie hätten verhindern können, was ihnen passiert ist. Einige Opfer glauben auch, dass sie selbst schuld daran sind.

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Reden Sie mit anderen Menschen

Opfer von Gewalt brauchen Zeit zum Erholen. Es hilft, mit anderen Menschen zu reden. Reden Sie mit Menschen, denen Sie vertrauen.

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Betroffen von Gewalt?

Gewalt ist allgegenwärtig. Jeder kann Opfer von Gewaltkriminalität werden. Betroffene erhalten nicht immer angemessene Unterstützung durch ihr soziales Umfeld. Falls Sie von Gewalt betroffen sind, finden Sie hier Hinweise zum Umgang mit Gewalterfahrung und zu Hilfsangeboten.

 

  • Notruf für Opfer (0800 112 112)
  • Weitere Links finden sie hier

 

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail an [javascript protected email address] oder benutzen Sie unser Formular.

In der Gewaltsituation

Vielleicht haben Sie sich in der Gewaltsituation ganz anders erlebt als normalerweise. Viele Menschen erleben die Situation als unwirklich, verlangsamt oder beschleunigt. Mitunter erleben sie die Gefahr aus der Position einer oder eines Außenstehenden und fühlen sich gar nicht von der Gewalt betroffen; sogar Schmerzen spüren sie in diesem Moment noch nicht. Einige Menschen wissen nicht, was eigentlich passiert. Das rührt daher, dass die Situation verrückt ist – nicht etwa sie selbst.

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Nach der Gewaltsituation

Betroffene zeigen meist Schocksymptome. Sie sind aufgeregt, verwirrt, traurig, wütend oder auch wie betäubt. Das kann einige Stunden oder Tage andauern.
Danach versuchen Betroffene, wieder in ihr normales Leben zurückzufinden. Dabei kämpfen sie oft mit Wut, Angst, Selbstzweifeln und leiden an Schlafstörungen oder Depressionen. Wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen, die man braucht. Viele Menschen erholen sich nach einigen Wochen von diesem schrecklichen Erlebnis.

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Gewalt hat Folgen

Wie schnell man sich von der Gewalterfahrung erholt, hängt von der Schwere und den näheren Umständen der Gewalterfahrung ab und von der Möglichkeit, sich wieder sicher zu fühlen. Besonders in der ersten Zeit werden Sie sich noch sehr verändert erleben, doch im Laufe der Zeit gelingt es Ihnen langsam, zu einem normalen Leben zurückzukehren.

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Was ist ein psychisches Trauma?

Ein Trauma ist eine Wunde, eine Verletzung der Seele. Diese braucht Pflege und Zeit, um zu heilen. Traumata treten nach schrecklichen Ereignissen auf, denen Betroffene schutzlos ausgeliefert sind. Dieses Ohnmachtsgefühl kann dazu führen, dass die Erinnerung und die dazugehörigen Gefühle vermieden werden. Das kann sogar eine Amnesie (Erinnerungslücke) für die unmittelbare Gewalterfahrung verursachen.

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Vorwürfe und Selbstvorwürfe

In der Auseinandersetzung mit der Gewalterfahrung fragen sich viele Menschen, wie man sie vermeiden hätte können und ob sie nicht selbst Schuld oder Mitschuld haben. Auch Außenstehende (Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Familie) beschuldigen aus Hilflosigkeit oft die oder den Betroffenen. Das ist für Betroffene sehr belastend und löst schwere Selbstzweifel aus. Auch sogenannte gute Ratschläge sind indirekte Beschuldigungen. Die Verantwortung für das Gewalterlebnis trägt aber die Täterin oder der Täter!

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Verarbeitungsstrategien

Nach einer Gewalterfahrung brauchen Sie Zeit zur Erholung. Reden Sie mit Menschen, denen Sie wirklich vertrauen.

 


Oft kann Ihnen „darüber reden" helfen, für sich selbst die Situation klarer zu sehen. Das wird uns in der täglichen Arbeit bestätigt. Zudem hilft das Wissen um rechtliche Möglichkeiten, sich besser auf das eventuell anstehende Behördenverfahren vorzubereiten und Ihre Ansprüche zu sichern.

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ENDE FAQ

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